Passau. Was soll ich sagen – für mich war das wirklich ein ganz besonderer Abend. Im Cineplex Passau durfte ich die Premiere von „Im Zeichen des Drachen“ erleben, dem ersten Bayerwald-Krimi von Marina Hoeft und Enrico Saller. Und schon beim Ankommen war irgendwie sofort eine besondere Stimmung zu spüren. Überall bekannte Gesichter, Schauspieler, Besucher, Fotos, Autogramme und viele nette Gespräche. Es war einfach eine richtig schöne und lockere Atmosphäre.
Mit dabei waren unter anderem Erol Sander, Erdogan Atalay, Johannes Berzl, Sabrina Schieder und Guido Broscheit. Für mich persönlich war es natürlich ein Highlight, diese bekannten Schauspieler nicht nur auf der Leinwand zu sehen, sondern tatsächlich vor Ort zu treffen und mit ihnen ein paar Worte zu wechseln.
Besonders gefreut habe ich mich über das Gespräch mit Johannes Berzl. Ich habe ihn gefragt, wie es für ihn war, mit Erdogan Atalay zu drehen. Eine gemeinsame Szene hatten die beiden zwar leider nicht, aber trotzdem war es für Johannes etwas Besonderes, Atalay am Set zu haben. Schließlich hat auch er früher „Alarm für Cobra 11“ geschaut und war Fan der Serie. In den Drehpausen konnten sich die beiden dann etwas kennenlernen. Sein Fazit über Erdogan Atalay war ganz einfach und ehrlich: „Er ist ein super Mensch.“ Ich fand diese Aussage irgendwie schön, weil sie zeigt, dass es bei solchen Produktionen eben nicht nur um die Arbeit geht, sondern auch um die Menschen dahinter.
Auch mit Erol Sander konnte ich mich unterhalten. Natürlich musste ich ihn auf Joseph Hannesschläger ansprechen. Sander erinnerte sich sehr gerne an seinen früheren Kollegen und erzählte, dass Joseph ein „super Typ“ gewesen sei und immer für einen Spaß zu haben war. Solche persönlichen Erinnerungen finde ich immer wieder schön, gerade wenn man die Schauspieler sonst hauptsächlich aus Film und Fernsehen kennt.
Ein absolutes Highlight für mich war aber mein Gespräch mit Erdogan Atalay. Natürlich haben wir über „Alarm für Cobra 11“ gesprochen. Ich wollte natürlich wissen, wie es mit der Serie weitergeht. Atalay erklärte, dass sich das deutsche Fernsehen momentan ziemlich verändert und überall gespart werde. „Alarm für Cobra 11“ sei schließlich eine aufwendige und teure Produktion. Ob und wie es irgendwann weitergeht, konnte er deshalb nicht sagen. Mittlerweile gibt es die Serie ja auch bei Disney+ im Stream.
Bei einer meiner Fragen musste Erdogan Atalay dann selbst lachen. Ich wollte von ihm wissen, ob er bei „Alarm für Cobra 11“ eigentlich mehr Autos geschrottet und mehr Explosionen erlebt hat als Arnold Schwarzenegger und Sylvester Stallone zusammen. Er erzählte mir daraufhin, dass ihm tatsächlich einmal vorgeschlagen worden sei, sich wegen der vielen Explosionen und Zerstörungen für das Guinness-Buch der Rekorde anzumelden. Wenn man sich überlegt, was bei „Cobra 11“ über die Jahre alles zu Bruch gegangen ist, ist das schon eine ziemlich lustige Vorstellung.
Natürlich wollte ich auch wissen, wer für ihn seine liebsten Partner bei „Alarm für Cobra 11“ waren. Er nannte René Steinke und Tom Beck. Gerade zu Tom Beck habe er auch heute noch ein sehr, sehr gutes Verhältnis. Ich finde es immer interessant, solche Dinge direkt von den Schauspielern selbst zu erfahren, statt sie nur irgendwo zu lesen.
Und dann war da natürlich noch die berühmte Autobahn aus „Alarm für Cobra 11“. Ich wollte wissen, ob das tatsächlich eine stillgelegte Autobahn ist. Atalay erklärte mir, dass die Strecke extra für die Serie gebaut und geteert wurde und nur ungefähr 500 Meter lang ist. Das hätte ich ehrlich gesagt nicht gedacht. Im Fernsehen wirkt das Ganze natürlich viel größer.
Auch bei den Stunts hat sich über die Jahre einiges verändert. Früher machte Atalay viele Sachen selbst. Heute kommt bei manchen besonders gefährlichen Aktionen auch mal ein Double zum Einsatz. Wenn sich beispielsweise ein Fahrzeug überschlägt, sind dafür natürlich die Stuntleute zuständig.
Was mich an diesem Abend aber wirklich besonders gefreut hat, war etwas ganz Persönliches: Erdogan Atalay hat extra ein persönliches Grußvideo für meine Familie aufgenommen. Und ich kann ehrlich sagen, darüber habe ich mich riesig gefreut. Das sind genau diese kleinen Momente, die man nicht einfach vergisst. Für meine Familie ist das natürlich etwas ganz Besonderes und für mich sowieso. Damit ist auch meine digitale Sammlung wieder um ein ganz persönliches Erinnerungsstück gewachsen. Solche Dinge bedeuten mir einfach viel, weil hinter jedem Video und jedem Foto eine eigene Geschichte steckt.
Aber natürlich ging es an diesem Abend nicht nur um „Alarm für Cobra 11“, sondern vor allem um den neuen Bayerwald-Krimi „Im Zeichen des Drachen“.
Der Film wurde an verschiedenen Orten im Bayerischen Wald gedreht. Unter anderem an der Drachenhöhle in Furth im Wald, in den Katakomben von Zwiesel und im Klosterpark Fürstenzell. Gerade diese Schauplätze haben mir gut gefallen, weil sie dem Film seinen ganz eigenen Bayerwald-Charakter geben.
Und was ich wirklich beeindruckend finde: Der komplette Film wurde innerhalb von nur 21 Tagen gedreht. 21 Tage – und daraus ist ein kompletter Kinofilm entstanden. Dafür muss man Marina Hoeft und Enrico Saller einfach Respekt zollen. Gerade weil es sich um eine Low-Budget-Produktion handelt, finde ich es bemerkenswert, was das junge Team daraus gemacht hat.
Natürlich ist der Film nicht an jeder Stelle perfekt. Es gibt Momente, an denen sich die Geschichte für meinen Geschmack etwas zieht. Aber gleichzeitig gibt es auch Überraschungen und Szenen, die mir richtig gut gefallen haben. Insgesamt hatte ich einen schönen Filmabend und finde, dass sich „Im Zeichen des Drachen“ wirklich sehen lassen kann.
Meine persönliche Bewertung: 7 von 10 Punkten.
Was für mich aber fast genauso wichtig war wie der Film selbst, war die gesamte Atmosphäre an diesem Abend. Die Schauspieler waren gut drauf, haben sich Zeit für die Besucher genommen, Fotos gemacht und Autogramme gegeben. Niemand wirkte irgendwie abgehoben. Alles war locker, freundlich und entspannt.
Und genau das macht solche Abende für mich aus.
Ich durfte bekannte Schauspieler treffen, interessante Gespräche führen, ein paar persönliche Geschichten erfahren und sogar ein persönliches Grußvideo von Erdogan Atalay für meine Familie bekommen. Dazu noch die Premiere eines Bayerwald-Krimis, der direkt hier in der Region gedreht wurde. Für mich war das deshalb nicht einfach nur ein Kinobesuch. Es war ein Abend mit vielen schönen Begegnungen, Erinnerungen und Momenten, die ich sicherlich noch lange im Kopf behalten werde.
„Im Zeichen des Drachen“ hat seinen eigenen Charme und zeigt gleichzeitig, was man mit viel Leidenschaft, Einsatz und einem jungen Team innerhalb von nur 21 Drehtagen auf die Beine stellen kann.
Und ich persönlich kann nur sagen: Ich habe mich sehr gefreut, bei dieser Premiere dabei gewesen zu sein. Es war ein richtig schöner Abend – und genau solche Erlebnisse bleiben einem am Ende im Gedächtnis.
Josef Liebl, aus Röhrnbach im schönen Niederbayern, ist leidenschaftlicher Autogramm- und Autographensammler. Weitere Infos folgen.