Schorndorf bei Stuttgart – manchmal gibt es diese Abende, bei denen man schon während der Veranstaltung merkt: Den werde ich so schnell nicht vergessen. Genau so einen Abend habe ich bei „Klappe, die Erste“ erlebt.
Ich bin mit der Erwartung hingegangen, einen schönen Abend rund um Film, Fernsehen und bekannte Persönlichkeiten zu erleben. Aber am Ende war es für mich viel mehr als das.
Es war ein Abend voller Erinnerungen, Nostalgie, Geschichten und Begegnungen – und vor allem ein Abend, an dem ich mich einfach richtig wohlgefühlt habe.

Schon die Veranstaltung selbst war klasse. Stephan Widlicky hat hier wirklich etwas auf die Beine gestellt, vor dem ich meinen Hut ziehe. Man hat sofort gemerkt, dass hier jemand mit Herzblut dabei ist und nicht einfach nur irgendeine Veranstaltung organisiert.
Alles hat gepasst. Essen, Getränke, Organisation und vor allem die Stimmung.
Die Leute waren gut drauf, es wurde gelacht, geredet und sich über gemeinsame Erinnerungen an Filme und Fernsehen ausgetauscht. Genau diese Atmosphäre macht für mich eine gute Veranstaltung aus.
Und dann kam Otto Retzer
Mein persönliches Highlight war natürlich Otto Retzer.
Ich finde es immer wieder spannend, wenn man Menschen, die man sonst vielleicht nur aus dem Fernsehen oder von Filmen kennt, einmal persönlich erlebt und ihnen zuhören kann.
Und bei Otto Retzer wurde es definitiv nicht langweilig.
Gemeinsam mit Moderatorin Lina van de Mars geht es ordentlich zur Sache. Otto erzählte Geschichten aus seinem langen Berufsleben und nahm uns mit hinter die Kulissen.
Und genau das hat mir so gut gefallen.
Es ging nicht nur darum, welcher Film gedreht wurde oder in welchem Film mitgespielt wurde. Nein – wir bekamen Geschichten zu hören, die man so eben nicht jeden Tag serviert bekommt.
Pannen bei Dreharbeiten, verrückte Situationen, gefährliche Stunts und Erlebnisse aus seiner Zeit bei Lisa Film.
Bei manchen Geschichten musste ich einfach lachen und bei anderen dachte ich mir nur: „Das würde man heute wahrscheinlich überhaupt nicht mehr so machen!“
Aber genau deshalb waren diese Geschichten so interessant.
Von Gottschalk bis Bud Spencer
kamen natürlich auch einige große Namen zur Sprache.
Otto Retzer erzählte unter anderem von seinen Begegnungen mit Thomas Gottschalk, Mike Krüger und Bud Spencer.
Und während man diese Geschichten zuhört, merkt man erst einmal, wie viele Erinnerungen mit diesen Namen verbunden sind.
Für mich war das wie eine kleine Zeitreise.
Man sitzt da, hört zu und plötzlich hat man wieder diese alten Filme und Fernsehsendungen im Kopf.
Genau solche Momente liebe ich.
Dann wurde es plötzlich ernst
Aber dieser Abend war nicht nur aus lustigen Anekdoten. Es gab auch Geschichten, die deutlich ernster und teilweise richtig bewegt waren.
Zum Beispiel die Erinnerungen rund um Falco – Hans Hölzel – und die Ereignisse rund um seinen tödlichen Unfall.
Auch die Geschichte von Roy Black hat mich beschäftigt.
Otto Retzer erzählte vom letzten Drehtag und den letzten Stunden von Roy Black während der Produktion von „Ein Schloss am Wörthersee“.
Wenn man solche Geschichten hört, bekommt man noch einmal einen ganz anderen Blick auf Menschen, die man eigentlich nur aus dem Fernsehen kennt.
Hinter den Kameras sind sie eben auch Menschen mit ihrem eigenen Leben, ihren Sorgen, ihren Schicksalen und ihren Geschichten.
Und genau diese persönlichen Einblicke waren für mich eines der Highlights des Abends.
Stephan Widlicky – Veranstalter und Filmfan mit Leib und Seele
Was mir ebenfalls richtig gut gefallen hat, ist die Leidenschaft von Stephan Widlicky.
Er ist nicht einfach jemand, der eine Veranstaltung organisiert und danach wieder nach Hause geht.
Er lebt dieses Thema.
Film, Kino, Fernsehen, Schauspieler – das ist seine Leidenschaft.
Und das merkt man auch an seiner ganz besonderen Sammlung.
Denn während viele Menschen Autogramme in einem Buch sammeln, hat Stephan eine ganz andere Lösung gefunden:
Er lässt sie sich auf den Arm tätowieren!
Sein Arm ist mittlerweile eine ganz persönliche Autogramm-Geschichte.
Unter anderem finden sich dort Namen wie Heino, Thomas Gottschalk, Mike Krüger und Otto Retzer.
Ich finde das einfach stark.
Denn solche Dinge kann man nicht einfach kaufen. Dahinter stecken Begegnungen, Erinnerungen und persönliche Geschichten.
Und genau darum geht es für mich bei solchen Veranstaltungen.
Filmgeschichte zum Anfassen!
Was dieser Abend für mich so besonders gemacht hat, waren die vielen Geschichten aus vergangenen Produktionen.
Es wurde über die „Supernasen“-Filme gesprochen, über Dreharbeiten, über Erlebnisse hinter den Kulissen und über Dinge, von denen man als Zuschauer normalerweise überhaupt nichts mitbekommt.
Man sieht später einen fertigen Film und denkt vielleicht: „War das damals eine geile Zeit.“
Aber wie es wirklich hinter der Kamera zuging, wissen eben nur die Menschen, die dabei waren.
Und an diesem Abend konnten wir ein kleines Stück davon miterleben.
Und natürlich musste ich die Gelegenheit nutzen:
Natürlich durfte auch das persönliche Erinnerungsfoto nicht fehlen.

Es gab die Möglichkeit, Fotos mit Otto Retzer und Lina van de Mars zu machen und sich Autogramme zu holen.
Und ich kann euch sagen: Genau solche Momente sind für mich das Salz in der Suppe.
Man erlebt den Abend, hört diese ganzen Geschichten und kann anschließend noch ein Foto mit nach Hause nehmen.
So bleiben solche Veranstaltungen nicht nur im Kopf, sondern man hat später auch noch etwas in der Hand, das einen daran erinnert.
Mein ganz persönlicher Rückblick!
Wenn ich diesen Abend für mich zusammenfassen müsste, würde ich sagen:
Es war einfach geil!
Nicht aufgesetzt, nicht steif und nicht langweilig.
Es war ein Abend mit echten Menschen, echten Geschichten und ganz vielen Erinnerungen.
Ich habe viel gelacht, viel Interessantes gehört und gleichzeitig gemerkt, wie sehr mich diese alten Film- und Fernsehgeschichten immer noch begeistern.
Für mich sind solche Veranstaltungen etwas Besonderes, weil sie Menschen zusammenbringen, die eine gemeinsame Leidenschaft haben.
Und genau das hat Stephan Widlicky mit „Klappe, die Erste“ geschafft.
Deshalb von mir ganz persönlich:
Danke Stephan für diesen tollen Abend!
Danke für die Organisation, die vielen Geschichten, die tollen Gäste und diese besondere Atmosphäre.
Und natürlich auch ein großes Dankeschön an Otto Retzer und Lina van de Mars für diesen unterhaltsamen und interessanten Abend.
Ich bin auf jeden Fall froh, dass ich dabei war.
Und jetzt kann ich eigentlich nur noch eines sagen:
Nach der Klappe ist vor der Klappe!
Ich hoffe sehr, dass es eine „Klappe, die Zweite“ geben wird.
Und wenn es soweit ist, bin ich definitiv wieder dabei.
Denn solche Abende darf es meiner Meinung nach gerne öfter geben.
Klappe, die Erste war für mich jedenfalls ein voller Erfolg – und eine richtig geile Zeitreise zurück in die Welt von Film, Fernsehen und den Geschichten dahinter.
Bis zur nächsten Klappe!
Josef Liebl, aus Röhrnbach im schönen Niederbayern, ist leidenschaftlicher Autogramm- und Autographensammler. Weitere Infos folgen.